Die Linke.SDS Münster
26. Januar 2012 Aktionen

Keinen Meter den Nazis!

keinenmeter Unter diesem Namen hat sich in Münster ein breites Bündnis aus vielen demokratischen Akteuren, wie  Gewerkschaften, politischen Parteien und Verbänden, zivilgesellschaftlichen Organisationen und antifaschistischen Gruppen, gebildet. Anlass ist der von den Nazis am 3.3.2012 geplante Aufmarsch in Münster.
Der Name „Keinen Meter den Nazis“ soll hierbei nicht nur politischer Slogan oder theoretische Bekundung bleiben. Ziel des Bündnisses ist es, wie bei dem 2006 in Münster versuchten Naziaufmarsch, die Faschisten erst gar nicht marschieren zu lassen. Dazu hat sich das Bündnis auf die friedlichen Massenblockaden als Mittel des gewaltfreien, zivilen Ungehorsams geeinigt.

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16. November 2011 Hochschulpolitik

Wer wir sind und was wir wollen

Plakat2011web

Wer wir sind?

Die Linke.SDS – kurz Sozialistisch-Demokratischer Studierendenverband  – ist seit ihrer

Gründung im Oktober 2007 an der Uni Münster präsent. Seitdem  setzt sich der SDS für bessere Studienbedingungen in Münster ein und versteht dies als Teil eines umfassenden Kampfes für soziale Gerechtigkeit, gegen Umweltzerstörung und Kriege sowie Ausbeutung und Unterdrückung jeglicher Art.

 

Was wir wollen?

Wir sind in den vergangenen Jahren mit der Bildungsstreik-Bewegung erfolgreich für die Abschaffung von Studiengebühren  eingetreten, weil Bildung nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen darf. Wir setzen uns dafür ein, dass endlich eine Masterplatzgarantie für Alle eingeführt wird, damit der Konkurrenzwahnsinn und die Unsicherheit ein Ende findet.

Die Wohnsituation in Münster für Studierende ist katastrophal. Das Studentenwerk und die CDU/SPD-geführte Stadtregierung haben es seit Jahren versäumt, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Stattdessen wurde das Geld in unsinnige Luxus-Wohnheime investiert.

Damit die Uni nicht zur Lernfabrik verkommt, fordern wir den Ausbau wissenschaftlicher Vielfalt und die Stärkung kritischer Wissenschaften – z.B. wird es höchste Zeit, der herrschenden, neoliberalen Wirtschaftslehre eine Alternative aufzuzeigen. Die Uni muss demokratisch und von unten organisiert werden.Mit der Einflussnahme mächtiger Wirtschaftskonzerne auf Lehre und Forschung muss Schluss sein. Deswegen fordern wir die Abschaffung des undemokratischen Hochschulrates und eine angemessene Beteiligung der Studierendenschaft im Senat der Uni.

Wir wollen keine Uni, in denen Militäroffiziere für ihre Kriege  werben oder die Bundeswehr öffentliche Zeremonien auf dem Schlossplatz  durchführen darf. Forschung muss der Gesellschaft nutzen und nicht der Rüstung. Wir fordern: Bundeswehr raus aus der Uni und eine Zivilklausel, die Rüstungsforschung verbietet. Auch das Klima an der Uni muss sich ändern: latentem Rassismus oder der Diskriminierung einzelner Gruppen aufgrund ihrer Herkunft, ihres Geschlechtes oder ihrer Religion werden wir weiter entgegen treten.

Zudem geht es uns um eine ökologische Uni. Das bedeutet: Keine Forschung für Atomkraft und einen ökologischen Ausbau des Mensa-Angebotes.

 

Entscheidend:  Mit uns den Druck auf der Straße erhöhen

Wir sind keine „gewöhnliche“ Hochschulgruppe, die sich einmal im  Jahr zu den Wahlen zu Wort meldet, um „Stimmen zu maximieren“ (Juso-Jargon). Wir wollen nicht für, sondern mit Studierenden Politik gestalten. Im letzten Jahr haben wir uns in gesellschaftliche Auseinandersetzungen eingemischt, weil wir glauben, dass sich Politik nur verändert, wenn sich Menschen zusammenschließen und ihren Protest auf der Straße kundtun: Egal ob bei Aktionen gegen Atomkraft, Bündnisarbeit  gegen Studiengebühren oder bei der Organisation von Bussen zu Anti-Nazi-Demos wie zuletzt in Dresden. Wir sind bewegungsorientiert und setzen uns für einen  bewegungsorientierten AStA ein, welcher den Schwerpunkt darin sieht, mit den Studis den Protest z.B. gegen die akute Hörsaalüberfüllung oder die fehlenden Masterplätze zu organisieren.

 
27. Oktober 2011 Dies & Das

Occupy Münster - Wir sind die 99%

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Am Samstag, 29.10.2011 findet vor dem Stadthaus I (Klemensstraße) von  10.00

bis mindestens 18.00 uhr die erste Aktion von Occupy Münster statt!

- Wir bauen ein Informationszelt auf

- Wir malen transparente

- Wir erstellen eine Wandzeitung mit unseren Forderungen und Positionen

- Wir informieren die Passanten und diskutieren über die Occupy-Bewegung

- Wir stellen einen offenes Mikrofon bereit

- Kommt am Samstag und helft mit, denn…

 

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Wir sind die 99%

Wir sind die 99%, die empört darüber sind, dass täglich Menschen wegen Hunger sterben.

Wir sind die 99%, die empört darüber sind, dass unsere Umwelt Tag für Tag weiter ausgebeutet und zerstört wird.

Wir sind die 99%, die empört darüber sind, dass die wichtigen Entscheidungen von nur 1% der Menschen getroffen werden.

Wir sind die 99%, die hart arbeiten, ohne an den Profiten beteiligt zu werden.

Wir sind die 99%, die unter prekären Beschäftigungsverhältnissen, wie Zeitverträgen, Leiharbeit und Niedriglöhnen leiden.

Wir sind die 99%, die von Arbeitslosigkeit betroffen oder bedroht sind.

Wir sind die 99%, denen Zukunftschancen durch die Unterfinanzierung  von Schulen, Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen genommen werden.

Wir sind die 99%, die im Alter noch ärmer sein werde als heute schon.

Wir sind die 99%, an deren Gesundheitsversorgung immer weiter gespart wird.

Wir sind die 99%, die kein Vermögen in Form von Aktien, Gold oder Geld auf ausländischen Konten besitzen.

Wir sind die 99%, die über keine finanzkräftige Lobby verfügt, die eine Politik in unserem Sinne macht.

Wir sind die 99%, von deren Steuergeldern Banken gerettet werden.

Aber wir sind auch die 99%, ohne die dieses Wirtschaftssystem nicht funktionieren würde.

Und wir sind die 99%, die sich den augenblicklichen Zustand nicht länger gefallen lassen.

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14. Oktober 2011 Dies & Das

Kennenlern-Abend

 
11. August 2011 Aktionen

Feminismus Ferienlesekreis

Feminismusplakat Welche feministische Theorien gibt es?  Wie hat sich die Vorstellung von Feminismus in den letzten Jahrzehnten verändert?

 

Der Ferienlesekreis richtet sich an alle Menschen, die sich selber einen ersten Überblick über das Thema Feminismus verschaffen wollen und Lust haben darüber zu diskutieren.

 

Um die Texte zur Vorbereitung zu erhalten, schicke einfach eine Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Wir freuen uns auf dein Kommen!

 

 

Das Programm sieht wie folgt aus:

Mittwoch, 17. August, 20 Uhr im Linken Zentrum (Achtermannstraße 19):

Clara Zetkin - Zur Geschichte der proletarischen Frauenbewegung Deutschlands


Mittwoch, 31. August, 20 Uhr im LZ:

Simone de Beauvoir - Das andere Geschlecht (Ausschnitt)


Mittwoch, 14.September, 20 Uhr im LZ:

Herbert Marcuse - Marxismus und Feminismus


Mittwoch, 28.September, 20 Uhr im LZ:

Angelika Wetterer - Konstruktion von Geschlecht: Reproduktionsweisen der Zweigeschlechtlichkeit

Regine Gildemeister - Doing Gender: Soziale Praktiken der Geschlechterunterscheidung

 
Am 17. August 2011 findet eine Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Falsch verbunden – Gegen Burschenschaften und Männerbünde“ statt. Der Vortrag informiert über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den zahlreichen Arten von Studentenverbindungen in Deutschland und gibt einen kurzen Überblick über ihre Geschichte und beleuchtet die Kontakte zur extremen Rechten. Des Weiteren wird auf die derzeitige Situation von Burschenschaften in Münster eingegangen.

Als Referent steht Jörg Kronauer zur Verfügung, der sich seit mehreren Jahren mit dem Themenkomplex Verbindungen und Burschenschaften befasst und zahlreiche Publikationen dazu veröffentlicht hat.

Um 18 Uhr beginnt die Veranstaltung im Hörsaal H2 (Hindenburgplatz 10-12). Der Eintritt ist natürlich kostenlos.

Veranstalter sind der AStA der Universität Münster und der AStA der Fachhochschule Münster, sowie die Antifaschistische Bildungsinitiative Münsterland und die Antifaschistische Linke Münster.

UnterstützerInnen: Die Linke.SDS Münster, Jusos Münster, JusoHSG Münster, Bündnis90/Die Grünen, Grüne Jugend Münster, CampusGrün Münster, Jugendrat Münster

 

Münster als "Stadt des Krieges" – eine Kooperation von Antifa- und Friedensarbeit


In Münster gibt es Plätze und Straßennamen von Tätern und Mitläufern der Naziverbrechen und der Wehrmacht, die die Verbrechen mit begangen hat, werden Denkmäler (Stalingrad...) gesetzt. Die Opfer, sofern sie nicht genehm sind, gehen leer aus. Die Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter wurden durch Arbeit und Hunger umgebracht oder starben bei Bombenangriffen und wurden z.T. nicht mal bestattet. Sie wurden verscharrt oder kamen in Massengräber. Selbst nach Kriegsende wurden sie noch verhöhnt. So steht auf einem Mahnmal auf dem sowjetischen Gräberfeld auf dem Truppenübungsplatz Dorbaum: „...auch ihr Tod ist uns Verpflichtung...“
Die Fahrradtour soll zu Stätten des Grauens und des Gedenkens führen und an Gräber als einzige Spur der Erinnerung. Die Veranstaltung soll mithelfen diese Stätten nicht zu vergessen und sich weiterhin damit zu beschäftigen, z.B. am Volkstrauertag.


Neben einigen Plätzen in der Innenstadt führt die Radtour u.a. zu den Gräberfeldern in Lauheide und Handorf. Der Abschluss der Radtour ist für den frühen Abend mit einem gemeinsamen Grillen in einem Garten in der Frauenstraße geplant.


Weitere Infos unter http://muenster.vvn-bda.de
Veranstalter: Linksjugend [´solid] Münster, SDS Münster und Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Münster


Sonntag, 17. Juli 2011
14.00 Uhr
Treffpunkt + Start:
Ludgeriplatz / Ecke Promenade

 

 

Tue.AStA.wegbuxen.klein

Unter dem Slogan "AStA wegbuxen" und  "Antifaschisten enteignen" ist in der Nacht von Sonntag auf Montag das AStA-Gebäude angegriffen worden. Dabei wurde eine Scheibe des AStA-Haus zerstört, sich illegal Zugang ins Gebäude verschaft und im Behindertanreferat des AStA´s randaliert.
Hierzu erklärt Die Linke.SDS (Sozialistisch-Demokratischer Studierendenverband) Münster:

Die Linke.SDS Münster ist empört über den nächtlichen Angriff von vermutlich rechtextremen Burschenschaftlern auf das AStA-Haus in der Nacht von Sonntag auf Montag.  Die Linke.SDS Münster verurteilt den Angriff auf den AStA auf`s Schärfste. Der Angriff ist aus Sicht des SDS mit aller Wahrscheinlichkeit faschistischen Kräften aus dem Burschenschaftsmileu zuzuordnen. Denn der AStA hatte sich kurz zuvor an Aktivitäten gegen den sogenannten Burschentag beteiligt,  welcher in Eisenach stattfand.
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