Die Linke.SDS Münster
06. September 2009 Aktionen

Demonstrationen gegen rechts in Dortmund

Impressionen und kritischer Rückblick

 

Am Samstag, den 06.09.2009 nach 8.00 Uhr versammelte sich eine überschaubare Gruppe von jungen und alten NazigegnerInnen und FriedensbefürworterInnen vor dem Münsteraner Hauptbahnhof. Nach halb neun ging es auch schon mit der Bahn los Richtung Dortmund.

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03. September 2009 Hochschulpolitik

Master für Reiche - Raster für Arme

(Ein schon etwas älterer Text zum damals aktuellen Thema über die Einführung von Studiengebühren; möchte ich trotz verjährter Aktualität dennoch als quasi historisches Zeugnis hier einfügen. Der Text wurde damals für "Links vor'm Schloss" geschrieben, aber leider nicht veröffentlicht!)

Master für Reiche – Raster für Arme

– Traurige und frustrierende Gedanken im Seminar –

Ich würde gerne eine Bemerkung anbringen, aber ich traue mich irgendwie nicht! Es ist halb 12. Eine intensive Diskussion über Studiengebühren ist wieder mal entfacht. Im Seminarraum zeichnet sich eine breite Zustimmung zur Einführung von Studiengebühren ab, vom Dozenten ganz zu schweigen, seine lang ersehnte Vorstellung von Havard ähnlichen Gebührensätzen kann man von seinen leicht dollarisierten Augen ablesen. Die Kühle in den Blicken der Kommilitonen und das Scheininteresse des Dozenten an wirklichen Studi-Problemen verbieten mir, jegliche Kommentierung vorzunehmen. So ruhen und gedeihen meine feigen Gedanken in mir.

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27. August 2009 Aktionen

Make Capitalism History Kongress 2009

 

Für die gemeinsame Anfahrt wird ein Bus organisiert.

Weitere Infos folgen in Kürze.

 
14. August 2009 Aktionen

Linke.SDS presents: Rock gegen Rechts

Nazis wegrocken - Konzert mit anschließender Party

 

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Mittwoch, 26.August,

Einlass 20 Uhr im Tryptichon am Hawerkamp

Die Linke.SDS und Linksjugend [solid] Münster veranstalten am 26.August ein Rock gegen Rechts.

In den letzten Jahren ist die Entwicklung der rechten Szene immer stärker

aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit geraten. Und das, obwohl die Zahl neofaschistisch motivierter Straftaten stetig steigt. An vielen Orten formieren sich aus den sogenannten freien Kameradschaften  die sogenannten "Autonomen Nationalisten", die durch brutale Überfälle gegenüber MigrantInnen, Homosexuelle, Linke, und Andersdenkende  auffielen. Im Ruhrgebiet treten Neonazis immer häufiger offen auf, organisieren Aufmärsche und versuchen, sogenannte "national befreite Zonen" zu schaffen. Die herrschende Politik jedoch schaut viel zu häufig weg, kürzt Mittel für antifaschistische Jugendarbeit, lässt Neonazis von der Polizei schützen und fällt nicht zuletzt selbst durch eine rassistische Politik auf. Schäuble und Co. spielen  mit ihrer Stigmatisierung von Muslimen den Neofaschisten in die Hände. Um den Abbau von Grundrechten durchzusetzen und Deutschlands Rohstoffinteressen mittels Krieg auch im Nahen Osten abzusichern, werden Muslime unter "Terrorismus-Verdacht" gestellt.

Gegen diese Entwicklung wollen wir mit dem Konzert ein Zeichen setzen.

Am 5.September plant die europaweite Neonazi-Szene ein Aufmarsch in Dortmund zum sogenannten "Nationalen Antikriegstag".

Gegen den Nazi-Aufmarsch organisiert ein breites Bündnis aus AntifaschistInnen, KriegsgegnerInnen, Linken und MigrantInnenverbände unter dem Motto "Dortmund stellt sich quer".

Die Demo hat das Ziel, die Nazis nicht durchkommen zu lassen. Mit dem Konzert wollen wir auf das Ereignis am 5.September aufmerksam machen und würden freuen uns, wenn möglichst viele daran teilnehmen, um die Nazis zu blockieren.

Die Demo beginnt am 5.9. um 10 Uhr am Dortmunder Hauptbahnhof.

http://dortmundquergestellt.wordpress.com/

 

Eine Pressemitteilung der Stadt Münster verkündigt stolz die frohe Botschaft: Münster landet
auf dem dritten Platz des Capital Städtetests (Capital 08/2009) als „Wissenschaftsstadt“.
Laut Oberbürgermeister Berthold Tillman ist dies der „strategischen Ausrichtung Münsters
als Stadt der Wissenschaft und Lebensart“ zu verdanken.

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Die Linke.SDS hat sich schon sehr frühzeitig zur Situation in Honduras geäußert (siehe unten: „Aufstand gegen Militärjunta“) und eine öffentliche Debatte zur Verstrickung der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung mit der illegalen Militärregierung in Honduras gefordert. 

Die Linke.SDS brachte das Thema am vergangenen Montag im Studierendenparlament ein. Zwei Anträge wurden dazu vom SDS eingereicht. Zum einen ging es darum, die Universität Münster aufzufordern, die Kooperation mit der Friedrich Naumann-Stiftung einzustellen, solange diese den Militärputsch in Honduras rechtfertigt. Zum anderen forderten wir den AStA dazu auf, eine kritische Veranstaltung zur Menschenrechtslage in Honduras durch zu führen.

Während letzterer Antrag angenommen wurden, zauderten diverse Abgeordneten, den ersten Antrag zuzustimmen. Was war passiert?
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"Hasta la victoria siempre!" (übers.: Der Sieg ist unser) So nahmen die GenossInnen der Linke.SDS-Hochschulgruppe die heutigen Wahlergebnisse
bei den Senatswahlen an der Uni Münster auf. Bei Senatswahlen wurden reaktionären Kräfte an der Hochschule eindeutig abgewählt. In allen Fachbereichen setzten sich
die progressiven Bündnislisten durch, an denen sich auch Die Linke.SDS beteiligt hatte.

Selbst in dem schwer umkämpften Wahlbezirk der Rechtswissenschaften wurde der neoliberale Gebührenbefürworter Julius Will(LSI) abgewählt, was ein eindeutiges Zeichen
für den Stimmungswandel innerhalb der Studierendenschaft ist. Für Hannes Draeger, Koordinator der Hochschulgruppe, müssen Konsequenzen aus der Wahl gezogen werden:
"Der Senat muss das Votum der Studierenden als einen Arbeitsauftrag verstehen und die Forderungen der Uni Vollversammlung und des Bildungsstreik-Bündnis umsetzen.", so Draeger

Tim Fürup(Die Linke.SDS), Mitglied im Studierendenparlament betont: "Das Ergebnis ist ein Auftakt für weitere Proteste für freie Bildung und gegen die neoliberale Umstrukturierung an den Hochschulen. Bei den Senatswahlen gab es ja auch deshalb diesen Linksrutsch, weil die Bildungsproteste der letzten Wochen nocheinmal auf die Bildungsmisere aufmerksam gemacht haben und in der Studierenschaft eine breite Diskussion darüber entstanden ist."

 
15. Juli 2009 Pressemitteilungen

Jamaica-Zusammenarbeit im StuPa bröckelt

Die Linke.SDS sieht im Scheitern des AStA-Haushaltes im Studierendenparlament eine Chance auf einen Paradigmenwechsel im Studierendenparlament.
" Die Abstimmung hat gezeigt, dass die Abschaffung des Anti-Rassismus-Referates im Studierendenparlament keine Mehrheit findet" so Tim Fürup (Die Linke.SDS), Mitglied im Studierendenparlament.

Die Linke.SDS hat sich in der geheimen Abstimmung zum AStA-Haushalt enthalten, um einerseits deutlich zu machen, dass Die Linke.SDS im Allgemeinen für einen finanziell gut ausgestatteten AStA eintritt, aber auf der anderen Seite aus Gewissensgründen dem Haushalt nicht zustimmen konnte, da der grüne Finanzreferent Mewes in Absprache mit den rechten Listen das wichtige Anti-Rassismus-Referat im Haushalt streichen wollte. Die Linke.SDS ist auch verwundert darüber, wieso die Grüne-Mutterpartei in Münster sich noch nicht zur Debatte geäußert hat.
Es geht hier um wichtige Aufklärung gegen Rassismus in Münster und um die Zusammenarbeit von Grünen-AStA-ReferentInnen mit reaktionären Listen.

"Die Grüne-Hochschulgruppe hat nun nocheinmal Bedenkzeit bekommen, ob sie tatsächlich das wichtige Anti-Rassismus-Referat abschaffen will." so Hannes Draeger, Koordinator der Hochschulgruppe. "Die Jamaica-Front im StuPa bröckelt, weil nicht alle uFaFo- und Uni-GAL-Mitglieder sich von AStA-Chef Hesping und grünen Finanzreferenten Mewes auf Linie bringen lassen wollen. Das ist ein eindeutiger Fortschritt." so Draeger abschließend.

 

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