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Demo am 17.12.
Bildungsblockaden einreißen, Studiengebühren abschaffen

Die Linke.SDS mobilisiert zur Protestdemo gegen Studiengebühren
Die Linke.SDS Münster beteiligt sich an der Mobilisierung zur Demo am 17.12. gegen Studiengebühren. Aus Sicht des SDS ist notwendig, dass sich neben den betroffenen Studierenden auch andere gesellschaftliche Gruppen beteiligen.
"Wir freuen uns darüber, dass sich die SchülerInnenvertretung in Münster an den Protesten beteiligt und hoffen, dass möglichst viele Kolleginnen und Kollegen der Gewerkschaften mitmachen. Nur gemeinsam können wir uns gegen den neoliberalen Bildungsabbau wehren" so Pascal H., neu gewähltes Mitglied im Studierendenparlament.
Des Weiteren setzt der SDS Münster auf eine aktionsorientierte Demo. "Wir dürfen nicht zulassen, dass sich am Ende konservative Senatoren mit einer Erhöhung von Studiengebühren durchsetzen, so Hannes Draeger, Koordinator des SDS Münster. "Der Senatoren müssen mitbekommen, dass sich Münster gegen die unsozialen Studiengebühren auflehnt".
Die Linke.SDS fordert die Senatoren auf, am kommenden Mittwoch für die Abschaffung der Studiengebühren zu votieren.

Die Linke.SDS und Unabhängige Linke erreichen einen Sitz und bedankt sich bei den knapp 500 UnterstützerInnen.
Wir werden weiter für mehr Mitbestimmung und für die Abschaffung der Studiengebühren eintreten.
Wir rufen alle Studierenden dazu auf, am 17.12. an der Demo gegen Studiengebühren teilzunehmen.
Der Senat der Universität Münster wird am 17.12. darüber entscheiden, ob die Studiengebühren erhöht werden.
Es gilt, den außerparlamentarischen Druck auf die VertrerInnen im Senat aufzubauen.
Bitte beteiligt Euch deshalb an der Demo und der anschließenden Vollversammlung der Studierenden.
Start 14 Uhr: Hauptbahnhof
Protestmarsch zum Schlossplatz, wo ab 15 Uhr die Vollversammlung der Studierenden stattfindet.
Emanzipation vs. Feminismus?
Also mir ist das sowas von piepsegal, ob jemand jetzt z.B. die Studierendenschaft mit "liebe Studenten" oder "liebe StudentInnen" anredet - ich fühle mich so oder so angesprochen!! Denn hier geht es nur um Formalitäten und auch der größte Sexist kann politisch korrekte Sätze formulieren und sich dahinter verstecken, während jemand, der "liebe Studenten" sagt, vllt ganz natürlich auch uns Frauen meint, ohne es unbedingt künstlich hervorheben zu müssen.
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Die Linke.SDS tritt mit unabhängige Linken zu den StuPa-Wahlen an

Die Linke.SDS hat zusammen mit unabhängigen Linken am vergangenen Montag ihre Wahlunterlagen beim Zentralen Wahlausschuss eingereicht, für ihren Wahlantritt zu den Wahlen des Studierendenparlamentes. Der SDS sammelte innerhalb von nur zwei Tagen über 50 UnterstützerInnen für ihren Wahlantritt. "Es herrscht Aufbruchstimmung beim SDS", so Pascal, nominierter Spitzenkandidat des SDS. "Wir wollen bei den Wahlen dem von oben verordneten Konkurrenzdruck unter Studierende, eine Solidarität von unten entgegensetzen."
Hannes Draeger, Mitglied im Studierendenparlament für Die Linke.SDS, erklärt: "Der Kampf gegen Studiengebühren bleibt für uns ein Thema. Wir werden nicht locker lassen, den Zusammenhang zwischen Studiengebühren und der unsozialen Auslese im deutschen Bildungssektor zu kritisieren. Die Studiengebühren gehören abgeschafft."
Außerdem dürfe Bildung nicht den Profitinteressen unterworfen werden. In diesem Zusammenhang betrachtet der SDS Münster den undemokratischen Hochschulrat an der Uni Münster für illegetim.
"Dass im Hochschulrat der Uni Münster der Pleite-Manager Middlehoff sitzt, spricht Bände" so Draeger weiter. Die Linke.SDS Münster wird im Wahlkampf deutlich machen, dass eine Demokratisierung der Hochschule erforderlich ist, in der Mitarbeiter der Uni Münster und die Studierenden gleichberechtigt und gemeinsam über die Zukunft der Hochschule bestimmen. Dieses Feld darf nicht den Managern überlassen werden.
Die Linke.SDS schließt eine mögliche Koalition für die AStA-Bildung mit dem neokonservativen RCDS und der rechtsliberalen LSI definitiv aus. Ob sich Die Linke.SDS eine Zusammenarbeit mit vermeintlich linken Listen vorstellen kann, hängt davon ab, wie sich diese Listen im Wahlkampf positionieren. "Auf taktische Spielchen haben wir keine Lust, die Jusos und die Uni-GAL müssen vor der Wahl erklären, ob sie es in Betracht ziehen, mit den rechten Listen zusammen zu arbeiten, so Anke Bullerdiek, Kandidatin des SDS Münster.
Kommentar zum Thema Bildung ; )
wir hatten ja letzte Stunde kurz über Bildung geredet und ich möchte noch ein paar Dinge zu dem Thema schreiben, denn es ist mir sehr wichtig und ich halte es für ein sehr zentrales Thema in unserer Welt. Da sind wir ja nun auch in einigen anderen Kontexten schon drauf gekommen, dass mehr Bildung der Schlüssel zu einer besseren Gesellschaft ist. Und der heutige Zustand unseres Bildungssystems ist schon ziemlich miserabel - Tendenz fallend (vllt nicht so sehr im Vergleich zu anderen Ländern oder im Vergleich zur Vergangenheit, aber im Vergleich zum Ideal). Ich glaube, wir waren uns letzte Sitzung alle ziemlich einig, dass der Idealfall an einer modernen Uni so (und vllt auch ansatzweise so an einer guten Schule) aussehen sollte, dass Lehrpersonen und Lernende auf Augenhöhe zusammenarbeiten, sich zusammen etwas erarbeiten, und die Unwissenheit und Neugier der Lernenden als etwas Fruchtbares, was die Wissenschaft weiter voran treiben kann, betrachtet und integriert wird. Lehrpersonen sollten gleichzeitig immer selbst auch Lernende sein und niemals einen Absolutheitsanspruch hegen oder voreingenommene Haltungen und Herangehensweisen an den Tag legen. Vor allem muss der flüssige und aufmerksame Dialog zwischen beiden Gruppen gepflegt werden und außerdem muss ein Student Zeit für die Entwicklung kreativer Denkansätze und selbstständiges Denken haben. Es muss die Möglichkeit gegeben sein, dass er sich weit über sein Fach hinaus bildet, um einen ganzheitlicheren, übergeordneteren Blickwinkel auf die Materie zu haben und sich nicht im Detail zu verrennen oder insgesamt in kleingeistiges Widerkäuen allgemein populärer Glaubenssätze abzurutschen.
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Schwarz auf Weiß: Weniger Studienanfänger durch Studiengebühren
Durch eine bislang von der CDU noch unter der Decke gehaltene Untersuchung wird nun belegt, dass durch die Studiengebühren viele Menschen, insbesondere Frauen und Menschen aus bildungsfernen Elternhäusern auf ein Studium verzichten.
Dazu ein Artikel aus der Zeit: Teure Bildung - Gebühren schrecken vom Studium ab

