23. Februar 2010   Hochschulpolitik
Die Linke.SDS setzt im AStA auf Bewegungspolitik

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Am vergangenen Montag wurden auf der Sitzung des Studierendenparlamentes vier ReferentInnen des sozialistischen Studierendenverbandes Die Linke.SDS in den AStA gewählt.


Frei nach dem Motto ""Das einzige Gewaltmittel, das zum Sieg führen wird, ist die politische Aufklärung im alltäglichen Kampf." (Rosa Luxemburg) wollen sich die vier SDS-ReferentInnen in den AStA einbringen.

 

Mit großer Mehrheit wurden die ReferentInnen Polly Perscheid (Referat Politische Bildung), Tim Fürup (Frieden&Internationales), Jonas Freienhofer (Frieden&Internationales) und Anna Maria Siewor (Ökologie) im AStA bestätigt. "Unsere Stärke liegt in der Kritik am Ganzen" so Hannes Draeger, Koordinator der Hochschulgruppe.

"Es ist höchste Zeit, die Hochschule wieder als Ort gesellschaftlicher Veränderungen zu begreifen, sich gegen gekaufte Wissenschaft aufzulehnen und auch an der Hochschule für eine andere Gesellschaftsordnung einzutreten." so Draeger weiter.

 

Mit den Schwerpunkten Ökologie, Frieden und politische Bildung möchte Die Linke.SDS kontinierliche und konstruktive Arbeit im AStA leisten. Tim Fürup, bestätigter Referent für Frieden&Internationales erläutert, was ihm in den nächsten Monaten beschäftigen wird:

"Das Thema Rüstungsforschung muss vom AStA aufgegriffen werden. Die Vorstellung, an der Uni Münster könnte an Dingen geforscht werden, die dazu dienen, mörderische

Kriege wie in Afghanistan oder im Irak zu unterstützen, macht uns sorgen. Wir wollen hier transparenz schaffen und werden gegebenfalls reagieren müssen."

 

Ein wichtiges Feld für die Arbeit der Hochschulgruppe im AStA wird die Unterstützung des Bildungsstreikes sein. "Ein moderner AStA muss offen sein für außerparlamentarische Proteste" , so Polly Perscheid, bestätigte Referentin für politische Bildung. "Nur sie können ein Umfeld schaffen für reale Veränderungen, aber ich denke , das wissen auch alle beteiligte Listen", so Perscheid weiter.

In diesem Sinne unterstützt Die Linke.SDS das Projekt eines modernen AStA mit einem Schwerpunkt auf kontinuierliche Bewegungspolitik. Die Linke.SDS ist darüber hinaus froh, dass die rechten Listen (RCDS, LSI) im Vergleich zum letzten Jahr nicht an der AStA-Bildung beteiligt sind, was eine Grundbedingung für die SDS-Beteiligung am AStA war.

 


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